Siegel des Flörsheimer Gerichts 1675

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 17. Dezember 1675, in der der Bestand an Cartheuser Weingärten in der Flörsheimer Gemarkung neu festgestellt wird.
Von den 8 Morgen, die vorhanden sein müssten, fehlen 1 1/2 Morgen, die in gefährlichen Zeiten und langwirigen Kriegswesen in abgang gerathen, das man Zur Zeit derer keine gewisse nachricht mehr erhalten kann.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels    HHStAW 104/133

Siegel des Flörsheimer Gerichts 1621

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 14. Oktober 1621. In Anwesenheit von Oberschultheiß Joachim Sutorius und 5 Schöffen des Flörsheimer Gerichts verlegen drei Flörsheimer Bürger dem Liebfrauenstift in Mainz 300 fl gegen eine ewige jährliche Rente von 15 fl. Als Unterpfand werden Äcker und Weingärten in der Flörsheimer Gemarkung spezifiziert.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels.     HHStAW 104/111

Siegel des Flörsheimer Schultheißen
Peter Winter 1437

Das Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 11. November 1437, in der Peter Duffel von der Flörsheimer Niedermühle dem Mainzer Domkapitel die Belehnung mit der Obermühle bestätigt. Bevor das Flörsheimer Gericht ein eigenes Siegel führte, wurden Urkunden mit dem Siegel des Schultheißen besiegelt.
HHStAW 104/37

Siegel des Flörsheimer Gerichts 1703

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 7. Juni 1703.  Die Gemeinde Flörsheim überlässt dem Kloster St. Klara zu Mainz den Weideplatz "Vorderes Roth",  welchen sie dem Kloster für ein am 21. Juni 1618 geliehenes Kapital von 1.000 fl. verpfändet hatte, in Unver- mögen, die aufgelaufenen Zinsen zu bezahlen.  Das geliehene Kapital wurde 1618 zur ausrottung der hexereyen verwendet.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels     HHStAW 104/139

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