Anfang einer Tabelle aller Käufe, Verkäufe und Tausche von Immobilien zwischen 1645 und 1718 innerhalb der Ortsmauer. Die Tabelle enthält 410 Einträge.

Lage des Mainpförtchens
Der Ausschnitt zeigt die große Mainpforte (GMP), das Mainpförtlein (MPL) und beiden Hofreiten von Caspar Bawel Nr. 48.

Ergebnis der Rekonstruktion des Dorfes Flörsheim 1656
Die Nummerierung der Hofreiten folgt der Reihenfolge der Einträge im Stockbuch, siehe Einwohner
Die Symbole für Hofreiten/Grundstücke skizzieren deren ungefähre Fläche. Angaben über die reale Größe der Grundstücke finden sich in den Quellen nur selten. Der Verlauf der Ortsmauer und der blau gezeichneten Gassen wurde als gegeben vorausgesetzt, alle anderen Gassen sind rekonstruiert. Zu den Größenverhältnissen: Die Entfernung von der großen Mainpforte zu der Dorflinde beträgt 70 m.
Die Bezeichnungen „Hofreit“, „Haus und Hof“ und „Behausung“ sind weitgehend Synonyme; aus der Bezeichnung „Behausung“ darf man nicht auf eine Hütte schließen. Ein „Placke“ ist ein leeres oder noch nicht vollständig bebautes Grundstück (Bauplatz).

Ausschnitt der Artilleriekarte  [Duncker, A.F. 1794]

Haas´sche Karte 1801  Blatt 7

Nassauische Landesaufnahme, 1819     

Hessische Generalquartiermeisterkarte, 1850

Grundriss Flörsheims 1917 [Lauck 1917]

Vierteleinteilung Flörsheims im 17. Jhdt.

Das Ziel der Rekonstruktion des Dorfes ist die Erstellung eines Plans (Karte) von Flörsheim im Jahr 1656, in dem die Ortsbefestigung mit Mauern, Türmen und Pforten, Hofreiten sowie Rathaus, Kirche,  Plätze, Gassen etc verzeichnet sind. Der anfängliche Versuch, dies allein anhand der Angaben im Stockbuch 1656 zu bewerkstelligen, war nicht erfolgreich.

Der Grund ist die nicht eindeutige Lagebeschreibung der Hofreiten und anderer Örtlichkeiten. Als Richtungsangaben zur Charakterisierung der Lage einer Hofreite werden fast nur „oben“ und „unten“ benutzt, z. B. Hofreith X oben zu Baltas Hocheimer unden zu Melchior Wolff. Himmelsrichtungen oder Angaben wie “links” und “rechts” kommen nicht vor. (Selten verwendete Lageangaben sind: bey, darbey, nahe bey, ahm, nechst, nicht weit von, gegen (gegenüber), neben, einerseits, anderseits, überzwerch (quer), in höhe von, nach dem mayn, nach mayntz). Das Problem ist, dass diese Angaben fast nie eine eindeutige Richtung kennzeichnen. Die Flörsheimer Gerichtschreiber benutzten die Begriffe „oben“ und „unten“ genauso mehrdeutig wie wir heute. Für einen heutigen Flörsheimer ist sowohl westlich als auch südlich “unten”.

Nun gibt es Lagebeschreibungen von Hofreiten/Grundstücken nicht nur im Stockbuch, sondern auch in den anderen Gerichtsbüchern, insbesondere in denen vom Typ G, wo die Käufe und Verkäufe von Hofreiten verzeichnet sind. Entscheidend ist, dass die Gerichtschreiber hier für die Beschreibung der Lage einer bestimmten Hofreite häufig andere Bezugspunkte als im Stockbuch benutzen. Es stellt sich heraus, dass unter Verwendung all dieser Zusatzinformationen fast alle Örtlichkeiten im Dorf eindeutig lokalisierbar sind.
Dies setzt allerdings voraus, dass die Daten aller verfügbaren Quellen erfasst und systematisch ausgewertet werden. Dies beinhaltete die folgenden Arbeitsschritte:   Digitale Archivierung aller Quellen, Erstellen der Originaldatenbank, Aufarbeitung der Originale (Computerbildverarbeitung), Analyse und Interpretation der Texte, Transkription in die heutige Schrift, Erstellen einer Textdatenbank, Auswertung (Texterkennung, Tabellen, Diagramme etc.)

Die Transkription in die heutige Schrift und das Erstellen einer Textdatenbank sind notwendige Voraussetzung für eine (computer)maschinelle Auswertung der Daten mit Verfahren wie Textsuche, Textstatistik, Tabellenmanipulation etc. Ohne solche Verfahren, nur mit Bleistift und Papier, ist eine systematische Auswertung solcher Datenmengen kaum machbar. Neben dem hohen zeitlichen Aufwand zur Transkription dürfte dies der Hauptgrund sein, warum eine systematische Auswertung bisher nicht erfolgte. Die Originaldatenbank umfasst ca. 3.900 Seiten mit über 10.000 Einträgen. Rechts der Anfang einer Tabelle als Ergebnis der Auswertung der Datenbank bezüglich Käufe/Verkäufe/Tausch von Hofreiten, Gebäuden, Grundstücken, Gärten zwischen 1645 und 1718 innerhalb der Ortsmauer.

Das Vorgehen zur Rekonstruktion von Dorf und Gemarkung ist vergleichbar der Lösung eines sehr komplexen Puzzles mit Hunderten von Puzzlesteinen, wobei allerdings das Bild, das enstehen soll, nicht bekannt ist, und einige Puzzlesteine fehlen. Hinzu kommt, dass einige Puzzlesteine aus einem anderen Puzzlespiel stammen, die Gerichtschreiber, auch nur Menschen, haben sich ab und zu geirrt. Mit den genannten Methoden lässt sich das Puzzle jedoch weitestgehend lösen.

Man wird, nachdem alle verfügbaren Lagebeschreibungen vorliegen, vernünftigerweise so vorgehen, dass man bei markanten Örtlichkeiten, deren Lage man kennt oder zumindest ahnen kann (Türme, große Pforten, Kirche) beginnt und sich dann weiter vortastet. Weiter kann man sich zunutze machen, dass in bestimmten Ortsbereichen die Angaben „oben“ und „unten“ eindeutig sein müssen. So gibt es für die Hofreiten, die an oder „auf“ der Mainmauer liegen, keine südlichen Nachbarn. „Unten“ muss also Westen bedeuten und „oben“ Osten. Ähnliches gilt für die Reihe von Hofreiten östlich der heutigen Obermainstraße, hier gibt es keine Nachbarn im Osten, d.h. „oben“ = Norden, „unten“ = Süden.

Im Folgenden ein einfaches Lokalisierungsbeispiel: Mainpförtchen/Mainpförtlein (weitere Beispiele in Buch I) Ausgangspunkt ist der folgende Stockbucheintrag:

Caspar Babel 1656: Erstlich zwo hoffraith ahn der grosen mainpforthe,  Ligt die Pforth oben zu, unden Ein gemein gas nahe höhe martin albrecht giebt Jährlich hern Cämmerer Ein hun undt Ein ganß, --- (Stockbuch 1656).

Diesem Eintrag kann man entnehmen, dass oberhalb der beiden Hofreiten (Nr. 48 in Plan A) die große Mainpforte und unterhalb eine Gemeindegasse liegt. Caspar Bawel hat diese Hofreiten 1650 von Hans Wiget gekauft:

Uf heut dato den 12ten July (1650) ist Vor E:E:Gericht persöhnlich Erschinen der Ehrsahme Caspar babel Undt Zeyget ahn, dass er Hans pfaff wiget habe abgeKaufft seine 2 Hoffraithen ahn dem Main undten undt oben die Zwo gemeinde gase, naher höhe Martin Albrächt Vor undt umb 135 fl --- (GB 1645-1673 G)

Die beiden Hofreiten liegen also am Main zwischen zwei Gemeindegassen. Hans Wiget hat sie 1646 von Christ(ian) Georg Wilhelm gekauft:

Uff heut dato den 2ten January 1646 Ist Vor Einem EE Gericht persönlich Erschienen der Ehrsamme Pfaff hans wiget undt unß Zu Erkehnen geben daß Er dem Auch Ehrsamen Christ Georg wilhelm burger Alhir hat Abgekaufft Zwo Hoffreyth, oben Zu die Meinpforth undten daß Mainpförtgen vor undt umb 72 1/2 fl bahr gelt        (GB 1645-1673 G)

Das heisst: Oberhalb der beiden Hofreiten liegt die große Mainpforte, unterhalb das Mainpförtchen, manchmal auch Mainpförtlein genannt. Damit ist das Mainpförtchen eindeutig lokalisiert. Die unten liegende Gemeindegasse ist offensichtlich die spätere Schmiedgasse, die obenliegende die spätere Pfarrer-Münch-Straße.

Zur Rekonstruktion des gesamten Dorfes wird die an dem Beispiel dargestellte Methodik auf alle in den Quellen beschriebenen Örtlichkeiten angewandt. Das Ergebnis ist der „Masterplan Flörsheim (Dorf) 1656“ (Plan A und rechts).

 

Grundriss, Gassen, Viertel

Vor der Diskussion der Örtlichkeiten im Detail scheint es angebracht, einen Blick auf historische Darstellungen und Karten zu werfen, die Hinweise auf den Grundriss des Dorfes geben können. Dabei ist allerdings eine gehörige Portion Skepsis angebracht.

Aus dem 17. Jhdt. sind keine Grundrisse oder Gesamtdarstellungen von Flörsheim erhalten, oder zumindest nicht bekannt. Die älteste Darstellung des Dorfgrundrisses ist der Ausschnitt aus einer Artilleriekarte von 1794 (rechts). Das Weichbild des Dorfes mit Gassen und Gebäuden wird weitgehend maßstabsgetreu und realistisch wiedergegeben, ebenso die Lage von Ober-, Unter- und großer Mainpforte und im Wesentlichen der Verlauf der Ortsmauer. Zur Ortsmauer siehe hier.
Interessant ist der Ausschnitt aus der „Haas’schen Situationskarte“ von 1801 (rechts). Auch ohne historische Fakten zu bemühen, erkennt man auf den ersten Blick, dass diese Darstellung mit Flörsheim nichts zu tun hat.
Während man von einer Nassauischen Landesaufnahme von 1819 (rechts) eine wirklichkeitsnahe Wiedergabe erwarten würde, ist das offensichtlich nicht der Fall: Folgt man dem Lauf der heutigen Pfarrer-Münch-Straße zum Main, landet man nicht bei der großen Mainpforte, sondern trifft auf eine Quergasse, die unterhalb der heutigen Untermainstraße parallel zum Main verläuft. Hier ist wohl etwas durcheinander geraten.
Nach 1794 findet man erst 1850 wieder eine Karte (rechts), die einen realistischen Grundriss Flörsheims wiedergibt. In der heutigen Bleichstraße sind die ersten Häuser außerhalb der früheren Ortsbefestigung zu sehen; die nördliche Seite der Grabenstraß ist noch unbebaut, die Grabenstraße entstand zwischen 1855 und 1878. Die Taunus-Eisenbahn wurde 1840 fertiggestellt. Es ist bemerkenswert, dass sich das kartografische Erscheinungsbild Flörsheims vom Bauende der Ortsbefestigung 1548 bis zu dieser Zeit, also über 300 Jahre praktisch nicht verändert hat.

Einen detaillierten Grundriss Flörsheims aus neuerer Zeit gibt der Plan B von [Lauck 1917] wieder, in den er u.a. den Verlauf der Ortsmauer eingezeichnet hat. Vergleicht man die Rekonstruktion (Plan A) mit diesem Plan ergibt sich insgesamt eine bemerkenswerte Übereinstimmung des „Straßenbildes“ zwischen 1656 und 1917.

Die Gassen zwischen Hauptstraße und Grabenstraße westlich des Margarethaturms stimmen in Anzahl und Lage überein. Direkt östlich davon gegenüber der Kirche war 1656 eine Gasse, die heute nicht mehr existiert. Östlich der Synagogengasse lassen sich nur zwei Gassen rekonstruieren. Walbergasse, Rollingergasse, Schmiedgasse, Borngasse, Fischergasse und Turmgasse existierten 1656 und 1917 wie heute. Eine Gasse zwischen Hauptstraße und Untermainstraße östlich der Karthäuserstraße ist für 1656 sicher belegt, sie gibt es 1917 und heute als durchgängige Gasse nicht mehr. Die Gasse von der Untermainstraße zum früheren kleinen Mainpförtlein ist heute nicht mehr durchgängig. Dorfseitig verlief hinter der Mauer am Graben eine schmale, nicht befahrbare Gasse; 1656 waren die Häuser hier am Graben, anders als an der Mainmauer, nicht „auf die Mauer“ gebaut, der Raum hinter der Mauer wurde für die Gerüste der Wehrgänge benötigt (Ortsbefestigung).

Insgesamt sind die Veränderungen zwischen 1656 und heute sehr überschaubar, was zeigt, dass Wege und Gassen oft über Jahrhunderte stabil sind.

Außerorts gibt es nur „Wege“, innerorts nur „Gassen“ (In Flörsheim wurden Straßennamen durchgängig erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt). .Alle Gassen heißen „Gemein(d)egassen“, wovon einige wenige einen zusätzlichen Namen haben: Undergass (Untermainstraße), Obergass (Hauptstraße), Underst Gass (untere Obermainstraße). 1682 wird zum ersten Mal die Kirchgass erwähnt, 1684 die Borngass, noch versehen mit dem Zusatz „die sogenannte“.

1662 begegnet uns zum ersten Mal ein (Orts)Viertel, ein Begriff, der danach regelmäßig zur Lagebeschreibung innerörtlicher Grundstücke benutzt wird. Flörsheim war in vier Viertel eingeteilt, erstes, zweites, drittes und viertes Viertel (siehe rechts). Ein Viertel war nicht nur eine geografische Kennzeichnung eines Ortsteils sondern auch ein „Verwaltungsbezirk“, dem ein Viertelmeister (auch Jahrwirt genannt) vorstand, der für Ordnung sorgte und die Einwohner des Viertels bei Gerichtsversammlungen vertrat.
Die Grenzen der Viertel lassen sich genau rekonstruieren; sie sind allerdings auf den ersten Blick nicht unbedingt plausibel und entsprechen nicht den von [Lauck 1931] angegebenen

Die Grenze zwischen drittem und zweitem Viertel bzw. zwischen viertem und erstem Viertel ist nicht die Obergass, sondern die erste Reihe von Hofreiten südlich der Obergass gehört zum drittem bzw. viertem Viertel. Die Grenze zwischen erstem und zweitem Viertel ist nicht die Pfarrer-Münch-Str. sondern die Schmiedgasse. Die Grenze zwischen dritten und vierten Viertel ist die Gasse zum Margarethaturm. Nur ein Beispiel von vielen  als Beleg:

Auff heut dato den 25ten January Anno 1667 Ist bey EE:gericht persnlich erschienen Hans Kohl durch Seinen Vollmächtigen Ahnwald Ahngezeigt dass er Von Nicolaus mok erkaufft hat ein Hoffreith in flersheim gelegen im 3ten Virtl geforcht Unden Zu Johannes bauwer oben Zu die Carthaus Vor Undt Umb 56 fl. (GB 1654-1673 G)

Bei der früher angenommenen Vieteleinteilung ist es nicht möglich, dass eine Hofreite im dritten Viertel liegt und oben zu die Karthaus. Die in der Quelle genannte Hofreite Nr. 46 gehört zu der Reihe von Hofreiten unterhalb der Obergass und liegt im dritten Viertel.
Über die Gründe für diese Vierteleinteilung kann man nur spekulieren. Ein Grund könnte sein, dass sie die Arbeit der Nachtwächter erleichterte: Angenommen es gab für jedes Viertel einen Nachtwächter, so hätte bei bisher angenommener Vierteleinteilung der Nachtwächter des zweiten Viertels sowohl in der Untergass als auch in der Obergass patroullieren müssen; in der Obergass patroullierte aber sowieso der Nachtwächter des dritten Viertels. Gilt die oben beschriebene Vierteleinteilung, kann sich also der Nachtwächter des zweiten Viertels auf die Untergass beschränken. Sinngemäß gilt das auch für das erste und vierte Viertel. Warum die Schmiedgasse die Grenze zwischen erstem und zweitem Viertel war, ist unklar.

Unabhängig von den Vierteln gab es einige Ortsteilbezeichnungen, die regelmäßig benutzt wurden: underflecke, oberflecke (westlicher, östlicher Teil des Dorfes), wetelhube (der Bereich um die Walbergasse), catzenstuhl (der Bereich um den Margarethaturm bis zur Obergass, Bedeutung unklar)

Datum

Käufer

Verkäufer

Objekt

Summe (fl)

Lage

 

 

 

 

 

 

4.7.1645

Johannes Best

Wendel Brehm

Haus &Hoff

93

unde Christ Georg Wilhelm, obe Gemeinde Gass

 

 

 

 

 

 

4.7.1645

Prediger von Franckfurth

Peter Häin

Öberste Mühle

900

unden zu Johannes Rieger

 

 

 

 

 

 

4.7.1645

Heinrich Kester

Johann Adam Schreiners Kinder

Haus&Hoff

46

unde Heinrich Kester, obe Sebastian Eberwein

 

 

 

 

 

 

26.9.1645

Sebastian Veith

Gemeinde

Haus&Hoff

36

underste Gass ahm Main, obe Marcus Neumann, unde zu Schobers Erben

 

 

 

 

 

 

26.9.1645

Balthas Hocheimer

Velten Simmon

Haus&Hoff

110

obe Christ Georg Wilhelm, unde Melchior Friedrich

 

 

 

 

 

 

26.9.1645

Ewalt Saltzpeter

Gemeinde

Haus&Hoff

53, 12 alb

unde Johannes Eckert, obe Gemeinde Gass

 

 

 

 

 

 

5.12.1645

Caspar Muhr

Johann Weyss

Haus&Hoff

50

unde zu Backoffen

 

 

 

 

 

 

2.1.1646

Hans Wiget

Christ Georg Wilhelm

Hoffreyth

72,5

obe die Meinpforthe, unde zu das Mäinpförtgen

 

 

 

 

 

 

16.1.1646

Berme Judt

Sebastian Veith

Hoffreith

45, 5 alb

ligent ahm Main, obe zu Marcus Neumann

 

 

 

 

 

 

13.3.1646

Heinrich Kester

Johann Adam Schreiners Kinder

Haus&Hoff

60

unde zu Heinrich Kester selbst, obe zu Best Eberwein

 

 

 

 

 

 

10.4.1646

Hans Kohl

Georg Lindheimer

Haus&Hoff

Tausch

unde zu Wendel Brehm

 

Georg Lindheimer

Hans Kohl

Haus&Hoff

Tausch, 80

nahe bey der Oberpforthe, obe zu das Brengisch Haus

 

 

 

 

 

 

8.5.1646

Johannes Wurschinger

Heinrich Seib

Haus&Hoff

60

obe zu die Cahrthaus, unde zu Philippus Backoffen

 

 

 

 

 

 

18.6.1647

Michäel Gerlach

Johann Krehmer

Hoffreith

30

ligent obe zu Lucas Alt, unde zu Best Eberwein

 

 

 

 

 

 

10.3.1648

Adam Schelnhamer

Wendel Dietz

Haus&Hoff

103,5

unde zu Johannes Ackermann, obe die Gemeinde Gass

 

 

 

 

 

 

19.5.1648

Johannes Hoffmann

Joachim Faulbohrn

Gattumb

52

uff dem Kirchhoff obe ahm Gemeinde Placke gege dem mäin

 

 

 

 

 

 

8.9.1648

Martin Albrecht

Hans Jacob Götzel

3 Hoffreith pflacke

12

obe zu nebe selbst, unde zu die Gemeinde Gass

 

 

 

 

 

 

18.3.1649

Conradt Wilhelm

Johannes Kauffmann, Hocheim

Hoffräith

25

auf der wittelhube, unde die Gemein Gass allerseits, naher mäin Jacob Diehl

 

 

 

 

 

 

1.6.1649

Marcus Neumann

Hans Conradt Hart

Garten

2

obe naher Mäin die Gemein Gass, unde naher Mäintz der Käuffer selbst

 

 

 

 

 

 

13.7.1649

Mäyer Judt

Hans Daniel Hart

Behausung

59

obe zu Hans Kehrn, unde zu Peter Hart

Rekonstruktion des Dorfes 1656