Siegel des Flörsheimer Gerichts 1675

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 17. Dezember 1675, in der der Bestand an Cartheuser Weingärten in der Flörsheimer Gemarkung neu festgestellt wird.
Von den 8 Morgen, die vorhanden sein müssten, fehlen 1 1/2 Morgen, die in gefährlichen Zeiten und langwirigen Kriegswesen in abgang gerathen, das man Zur Zeit derer keine gewisse nachricht mehr erhalten kann.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels    HHStAW 104/133

Quellen
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Die historischen Flörsheimer Gerichtsbücher 
- Das erste Flörsheimer Gerichtsbuch 
- Die Schrift der Gerichtsbücher 
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Das “erste” Flörsheimer Kirchenbuch 
- Die Bürgermeisterrechnungen 1633-1640
- Die Kirchenbaurechnung 1664-1666

Demografie
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Die genealogische Datenbank 
- Flörsheimer Einwohner 1637 und 1656 
- Bevölkerungsstatistik 
- Computersimulation der Bevölkerungsentwicklung 
- Bevölkerungsentwicklung im 17. und 18. Jhdt. 
- Zuwanderung im 17. Jhdt. 
-
Entwicklung der Namen in Flörsheim 
- Flörsheimer Familiennamen im 17. Jhdt.
- Alte Flörsheimer Familien 
- Lindheimer und von Uffenbach in Flörsheim 

Lebensweise
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Inventarlisten 
- Häusliche Umgebung 
- Essen und Trinken 

Rechtswesen
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Das historische Flörsheimer Gericht 
- Recht und Ordnung 
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Leibeigenschaft und Eigenleute in Flörsheim 

Das Dorf
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Die Rekonstruktion des Dorfes 1656 
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Die Ortsbefestigung 
- Rathaus und Pfarrhaus 

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Die Kirche vor 1766  
- Das “Schulhäuslein” von 1517
- Die Wirtschaftshöfe der Klöster 
- Die ältesten Gastwirtschaften 
- Backhäuser, Plätze, Hofreiten und Straßen 
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Teilung von Hofreiten im 17. und 18. Jhdt. 

Die Gemarkung
- Die Gemarkung 
- Die Flure

- Wege und Pfade 1656 
- Brücken, Ruhen, Kreuze und Klauer 
- Wege- und Flurnamen 1656 
- Die Flörsheimer Mühlen 1290 bis 1716
- Kalkbrennöfen, Ziegelhütte und Tongruben 
- Die Flörsheimer Landwehr 
- Main, Mainschiffahrt und Mainfähre 
- Alte Mainläufe, Hochwasser und Feuchtgebiete 
- Flörsheimer Wald 

Wirtschaft
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Flächennutzung 1656 
- Landwirtschaft - Ackerbau 
- Landwirtschaft - Weinbau 
- Fischerei in Flörsheim 
- Wirtschaftliche Grundlage des Dorfes 
- Einkommensstruktur der Bevölkerung 
- Der Historische Flörsheimer Markt 

Spezialthemen
- Die mittelalterliche Dorfumfriedung 
- Die Erbpachtverträge des 15. Jhdts.
- Die Schulden der Gemeinde aus den Hexenprozessen
- Flörsheim im 30-jährigen Krieg 
- Mühlenstreitigkeiten im 16. und 17. Jhdt. 
- Die Pest 1666, Verlobter Tag 
- Verfahren wegen illegaler Grenzsteinsetzung 1682
- V
erpachtung der Schafweide 1691 
-
Der Bau der Kieffer´schen Mühle 1699 
-
Episoden aus Flörsheim im 17. Jhdt.
- Der  Umflutsgraben 1740 
- Die Ereignisse der Jahre 1743/44 in Flörsheim 

Siegel des Flörsheimer Gerichts 1621

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 14. Oktober 1621. In Anwesenheit von Oberschultheiß Joachim Sutorius und 5 Schöffen des Flörsheimer Gerichts verlegen drei Flörsheimer Bürger dem Liebfrauenstift in Mainz 300 fl gegen eine ewige jährliche Rente von 15 fl. Als Unterpfand werden Äcker und Weingärten in der Flörsheimer Gemarkung spezifiziert.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels.     HHStAW 104/111

Siegel des Flörsheimer Schultheißen
Peter Winter 1437

Das Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 11. November 1437, in der Peter Duffel von der Flörsheimer Niedermühle dem Mainzer Domkapitel die Belehnung mit der Obermühle bestätigt. Bevor das Flörsheimer Gericht ein eigenes Siegel führte, wurden Urkunden mit dem Siegel des Schultheißen besiegelt.
HHStAW 104/37

Siegel des Flörsheimer Gerichts 1703

Dieses Siegel ist Bestandteil einer Urkunde vom 7. Juni 1703.  Die Gemeinde Flörsheim überlässt dem Kloster St. Klara zu Mainz den Weideplatz "Vorderes Roth",  welchen sie dem Kloster für ein am 21. Juni 1618 geliehenes Kapital von 1.000 fl. verpfändet hatte, in Unver- mögen, die aufgelaufenen Zinsen zu bezahlen.  Das geliehene Kapital wurde 1618 zur ausrottung der hexereyen verwendet.
Das Siegel zeigt St. Martin sitzend, unten das Wappen des Mainzer Domkapitels     HHStAW 104/139

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