Flörsheim 1656

Diese Seiten bieten Informationen zur Geschichte von Flörsheim am Main.

Im Fokus steht die Geschichte der frühen Neuzeit, insbesondere die des 17. Jhdts., eines Dorfes am Untermain in unmittelbarer Nähe zum historischen Brennpunkt Mainz. Die Jahreszahl im Titel nimmt Bezug auf das älteste Flörsheimer Grundbuch, das die Hofreiten innerhalb der Ortsbefestigung und den Grundbesitz der Flörsheimer Bürger in der Gemarkung im Jahr 1656 aufführt. Die Auswertung dieses Stockbuches, der anderen historischen Flörsheimer Gerichtsbücher, der Kirchenbücher und  vieler weiterer Dokumente erlaubt nicht nur die Rekonstruktion des Dorfes, der Gemarkung und der Lebensumstände der Einwohner dieser Zeit, sondern auch die Ermittlung demografischer Daten als Grundlage einer Computersimulation des Verlaufes der Einwohnerzahlen und damit ein Verständnis der Bevölkerungsentwicklung im 17. und 18. Jhdt.

Größter Grundherr und Gerichtsherr des Fleckens Flörsheim war seit 1270 das Domkapitel des Mainzer Erzstiftes, Zehntherr seit 1184 das Liebfrauenstift in Mainz.  Seit 1270 hatte Flörsheim eine eigene Niedergerichtsbarkeit.

Die Seite Themen umfasst  eine Auswahl von Kapiteln der beiden bisher erschienenen Bücher “Flörsheim 1656 - Eine Rekonstruktion” in der Reihe “Geschichte vor Ort”, bietet aber darüberhinaus Themen zu Wirtschaft, Gesellschaft und dem  Rechtswesen Flörsheims  der frühen Neuzeit und ist den aktuellen Forschungen entsprechend auf dem neuesten Stand.

Die Seite Karten/Pläne enthält neuerstellte und historische Karten und Pläne in höherer  Auflösung als auf den jeweiligen Themenseiten.

Urkunden bzw. GB-Einträge beinhalten transkribierte Originaltexte und Informationen zu einer Auswahl der für diese Zeit relevanten Urkunden, Dokumenten und Gerichtsbucheinträgen  mit  bisher unveröffentlichtem Bildmaterial. 

Unter Aktuelles finden Sie erste Ergebnisse laufender Arbeiten, die aber teilweise noch nicht abgeschlossen sind, sowie Themen, die erst kürzlich aufgenommen wurden.

3D-Modell beinhaltet eine Vielzahl von (2D) Darstellungen eines 3D-Computermodells von Flörsheim in der Mitte des 17. Jhdts.

Historischer Arbeitskreis umfasst Informationen, Projekte und Projektergebnisse des 2015 gegründeten “Historischen Arbeitskreises Flörsheim” (HAF). Die Seiten des HAF sind an diesem Logo erkennbar  

Literatur/Links bietet ein umfangreiches Literaturverzeichnis und Weblinks zu interessanten Internetseiten.

 

In Übersichten sind Links zu Seiten innerhalb dieser Website durch das Symbol     markiert.
Verantwortlich und Inhaber der Domain www.flörsheim-1656.de ist Bernhard Thomas.                                    Stand Juli 2018
Kontakt, Anregungen und Kritik unter  bthomas@t-online.de

Wiedergegebene Originaltexte aus Gerichtsbüchern und anderen alten Dokumenten sind kursiv geschrieben, ohne Anführungszeichen und  sind buchstabengetreu transkribiert. Begriffe und Eigennamen werden so wiedergegeben, wie sie in der Zeit, auf die sich der Text bezieht, in den Originalen erscheinen. Textzitate aus zeitgenössischen Quellen stehen in Anführungszeichen. Literaturzitate stehen in eckigen Klammern [ ]  und beziehen sich auf das Literaturverrzeichnis. Die Abkürzung HHStAW steht für Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.

Die Seiten sind für Internetexplorer/Edge bei eine Zoomstufe von 100 % und für Firefox und Chrome bei 80 % optimiert bei einem Bildschirm mit 1920 x 1200 Pixeln.
Die Website “Flörsheim-1656” beinhaltet 145 Seiten mit 1490 Bildern/Grafiken/Karten/Diagrammen und 365 internen /externen Links (Stand Juli 2018).

Ältestes erhaltenes Siegel des Flörsheimer Gerichts von 1475

Das Siegel ist Teil einer Urkunde vom 2. Februar 1475, in der Peter Friele und Mitpächter aus Flörsheim dem Kloster St. Klara in Mainz die Erbpacht von 12 Huben spezifizierten Landes in der Flörsheimer Gemarkung bestätigen.
Das Siegel zeigt St. Martin zu Pferd, wie er einem Bettler die Hälfte seines Mantels schenkt. Unten das Wappen des Mainzer Domkapitels.

Die Umschrift lautet: Das gericht sigel zu flersheym 
HHStAW 104/51

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