Der alte Verlauf der auf dieser Seite beschriebenen Wege bezieht sich auf (Plan L

Krewinkel, An der Warte, Richtung Nordwesten, der Krewinkelpfad verlief vom Aufnahmestandort am Wartweg Richtung Kriegergedächtniskapelle, davor ein Teil des mittelalterlichen Fernweges, Aufnahme 2011

Rest des alten Rodpfades rechts neben der Buschreihe, Aufmahme von unterhalb der Rodkapelle Richtung Osten 2012, im Vordergrund der neue Fahrweg zum “Anglersee”, in der Bildmitte links die Flur See

Rest des alten Rodpfades rechts neben der Buschreihe, Aufmahme von unterhalb der Rodkapelle Richtung Osten 2013, im Vordergrund der neue Fahrweg zum “Anglersee”, in der Bildmitte links die Flur See

Katasterkarte des Liegenschaftsamts der Stadt Flörsheim. Öffentliche Straßen und Wege sind weiß dargestellt.

Heutiges Ende des Neuwingertsweges. Hier zweigte der Eselspfad vom Mainzer Weg ab, Richtung Südwesten, Aufnahme 2013

Am einfachsten lässt sich der Krewinkelpfad beschreiben: Es gibt ihn nicht mehr, und er hat auch keine Spuren hinterlassen (rechts).
Das Gleiche gilt auch für den Eselspfad und den westlichen Teil des Mainzer Weges im heutigen Industriegebiet West I und II  (rechts außen).
Vom alten Verlauf des Rodpfads war bis 2012 nur noch ein 125 m langes Wegstück rechts der Buschreihe in den ersten beiden Aufnahmen sichtbar. Vom Ende dieses Wegstücks verlief er schräg nach Osten und mündete etwa am Rand der heutigen Bebauung in den Kreuzweg (am Ende der heutigen Windthorststraße). Auf der Katasterkarte des Liegenschaftsamts der Stadt Flörsheim ist der größte Teil dieses weiteren Wegstückes als noch existent eingetragen (rechtes Bild). In diesen Katasterkarten sind die öffentlichen Wege und Straßen weiß dargestellt. Warum ein historischer, öffentlicher Weg, ohne dass eine prinzipiell andere Nutzung (z.B. als Gewerbegebiet) stattfand, umgepflügt werden und damit verschwinden kann, ist unklar.
Aufgrund der neueren Erdaufschüttungen im Bereich des alten Zufahrtsweges zum ehemaligen Dyckerhoff´schen Steinbruchs wurde eine neue Fahrstraße zum Gelände des Angelsportvereins Flörsheim notwendig. Sie verläuft von der Hochheimer Straße kommend über den Hippfad westlich der Seegärten, dann ein Sück dem alten Rodpfad folgend zur Rodkapelle und weiter entlang der östlichen Abraumhalde hinunter zum “Anglersee” (in der Katasterkarte noch nicht eingetragen). Dadurch wurde ein Teil des alten Rodpfades wieder sichtbar.

Der Unterehnweg zweigt kurz unterhalb des Bergweges vom Oberehnweg (Wickerer Straße) ab und verläuft im Wesentlichen nach Süden. Er endet heute an einem Treibhaus eines Gartenbetriebes (Bild rechts außen). An dieser Stelle gibt es einen (nichthistorischen) Querweg Richtung Südwesten zum Rest des Herrenpfades, siehe Satellitenaufnahme mit blauem GPS-Track. Auf dieser Aufnahme von vor 2012 ist der Rest des Herrenpfades Richtung Nordwesten noch bis zu dem dunkelgrünen Feldbereich erhalten. 2012 ist auch dieser Wegbereich umgepflügt und der Rest des Herrenpfades endet am linken Ende des Blauen GPS-Tracks (Aufnahme unten rechts). 2013 ist auch dieser Rest verschwunden (Satellitenaufnahme unten mitte) und einer der ältesten Wege der Flörsheimer Gemarkung (1290 erwähnt) nur noch Geschichte. Die Grenzen der trapezförmigen Ackerflächen haben sich offenbar nicht geändert - dann hätte man auch den Rest des Herrenpfades erhalten können (Denkmalschutz?).

Unterehnweg kurz nach der Abzweigung vom Oberehnweg, Richtung Süden, rechts hinten die östliche Abraumhalde des ehemaligen Steinbruches, Aufnahme 2012

Unterehnweg, mittlerer Bereich Richtung Norden, links oben Wicker, Aufnahme 2012

Südlicher Teil des noch erhaltenen Unterehnweges, er endet an dem Gartenbetrieb, Aufnahme 2012

Der GPS-Track (blau) führt entlang des Unterehnweges nach Süden, dann uber einen kurzen Querweg zum Rest des Herrenpfades Richtung Nordwesten. Der endet 2012 am linken Ende des GPS-Tracks. Google Earth vor 2012

Endes des Herrenpfades, rechts oben der Herrnberg, Aufnahme 2012

Satellitenaufnahme von 2013 (Google Earth), Der noch 2012 existierende Rest des Herrenpfades ist verschwunden (im dunkelbraunen, quergepflügten Ackerbereich

Rodpfad, Krewinkelpfad, Herrenpfad und Unterehnweg